____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Affoltern am Albis
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Affoltern am Albis (auf ZĂŒrichdeutsch: Affoltere [],cite-ref-6[6]cite-ref-lsg-7-0[7] salopp auch Af(f)zgi) ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton ZĂŒrich und seit 1837 der Hauptort des Bezirks Affoltern (Ă€lter: Knonauer Amt, volkstĂŒmlich SĂ€uliamt). Es ist die bevölkerungsstĂ€rkste Gemeinde sowie das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Bezirks. Die Einwohner von Affoltern heissen Affoltemer.
Seit 2001 hat Affoltern ĂŒber 10'000 Einwohner und bezeichnet sich seit dem 1. Juli 2018 als Stadt.cite-ref-8[8]
Affoltern liegt an den bewaldeten HöhenzĂŒgen zwischen Albiskette und Reuss, die wĂ€hrend der letzten Eiszeit geformt wurden, und ist seit dem 12. Jahrhundert namentlich bezeugt. Die politische Gemeinde gliederte sich im 19. Jahrhundert in die Zivilgemeinden Ober- und Unteraffoltern, Zwillikon und Loo-Fehrenbach.
Contents
âą Geographie
âą Gemeindegebiet
âą Geologie
âą Klima
âą Flora und Fauna
âą Geschichte
âą Ortsname
âą Mittelalter
âą Neuzeit
âą Wappen
⹠Bevölkerung
âą Sprachen
âą Soziales
âą Politik
âą Wirtschaft
âą Gewerbe
⹠FernwÀrmenetz
âą Bankwesen
âą Verkehr
âą Infrastruktur
âą Sicherheit
âą Medien
âą Bildung
âą Sport
⹠GebÀude
⹠DenkmÀler
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Geographische Lage
Affoltern liegt im SĂŒdwesten des Kantons ZĂŒrich und ist mit 10,56 kmÂČ nach Hausen am Albis, Mettmenstetten und Stallikon die viertgrösste Gemeinde im gleichnamigen Bezirk. Zur Gemeinde gehören die Ortschaften Affoltern und Zwillikon sowie die Weiler Loo, Ferenbach, Lochhof und Weid. Affoltern ist 15 Kilometer Luftdistanz von ZĂŒrich und ebenso weit von Zug gelegen.
Im Norden liegen Hedingen sowie ein kleiner Zipfel von Stallikon. Im Osten befindet sich die höhergelegene Gemeinde Aeugst am Albis. Im SĂŒden liegt die flĂ€chenmĂ€ssig grössere Gemeinde Mettmenstetten, im Westen Obfelden, Ottenbach und Jonen.
Gemeindegebiet
Der grösste Anteil des Gemeindegebiets wird von LandwirtschaftsflÀchen eingenommen, die 40,1 % umfassen. Weitere 28,2 % sind Wald, 24,2 % SiedlungsflÀche, 6,6 % VerkehrsflÀche und 0,3 % GewÀsser (Stand 2018).cite-ref-9[9] Der nÀchste Berg ist der dicht bewaldete, 829 Meter hohe Aeugsterberg. Die nÀchstgelegenen Ausflugsberge sind der 869 Meter hohe Uetliberg und der 1039 Meter hohe Zugerberg.
Auf dem Gemeindegebiet von Affoltern liegen im Norden das Unterdorf und das Hedingerfeld. Das Unterdorf zieht sich nach Westen zum Oberdorf. Das Hedingerfeld ist ein stĂ€ndig wachsendes Quartier an der Grenze zu Hedingen. An einigen Stellen sind Affoltern und Hedingen schon zusammengewachsen. Im Nordosten liegt die zu Affoltern gehörende Ortschaft Zwillikon. Im SĂŒden liegt das Industriequartier. Im SĂŒdosten liegen das Jonental und die Wasserscheide zum Reppischtal, dazwischen die Ebene des Jonenbachs. Im Westen liegt unterhalb des MĂŒhlibergs das Oberdorf.
Geologie
In geologischer Hinsicht liegt Affoltern im Molassebecken des Schweizer Mittellandes. Das Becken wurde im Verlaufe des TertiĂ€rs mit dem Abtragungsschutt der entstehenden Alpen aufgefĂŒllt, wobei sich die Sedimente in verschiedene Schichten unterteilen lassen. Ablagerungen unter marinen Bedingungen werden als Meeresmolasse, solche unter fluviatilen Bedingungen als SĂŒsswassermolasse bezeichnet. Die Gemeinde liegt westlich der Albis-Bergkette in einer sich gegen die Reussebene öffnenden MorĂ€nenlandschaft.
Die entscheidende landschaftliche ĂberprĂ€gung erhielten Affoltern und die Region durch den Vorstoss des Reussgletschers wĂ€hrend der verschiedenen Eiszeiten. Durch den Gletscher wurden bereits existierende Talmulden vertieft und erweitert sowie neue TĂ€ler geschaffen. Bestimmender Wasserlauf ist der Jonenbach, der in Hausen am Albis entspringt und durch Kappel am Albis, Mettmenstetten, Affoltern, Zwillikon und Jonen bis zur MĂŒndung in die Reuss durchfliesst. Nach mehreren Ăberschwemmungen fanden am Jonenbach umfangreiche Hochwasserschutzmassnahmen statt. Im Jahre 2008 wurde im Jonental Richtung Kappel am Albis ein RĂŒckhaltebecken gebaut.
Klima
Affoltern liegt im Bereich der gemĂ€ssigten Klimazone. PrĂ€gend fĂŒr das Klima sind einerseits die Winde aus westlichen Richtungen, die oft Niederschlag heranfĂŒhren, andererseits die Bise (Ost- oder Nordostwind), welche meist mit Hochdrucklagen verbunden ist, aber in allen Jahreszeiten kĂŒhlere Witterungsphasen bringt, als im Mittel zu erwarten wĂ€ren. Der in den AlpentĂ€lern und am Alpenrand wichtige Föhn zeigt im Normalfall keine speziellen klimatischen Auswirkungen auf Affoltern. Die nĂ€chstgelegenen Klima-Messstationen von MeteoSchweiz befinden sich in Luzern und ZĂŒrich-Affoltern in 15 bzw. 25 Kilometern Entfernung. Beide Stationen liefern annĂ€hernd gleiche Werte. Daraus ergibt sich fĂŒr Affoltern ungefĂ€hr eine Jahresdurchschnittstemperatur von 8,7 °C. Der kĂ€lteste Monat ist Januar mit â0,4 °C, der wĂ€rmste ist Juli mit 21,0 °C. Die Niederschlagsmenge betrĂ€gt rund 1100 Millimeter pro Jahr, wobei besonders wĂ€hrend der drei Sommermonate aufgrund der konvektiven NiederschlĂ€ge höhere Mengen gemessen werden als im Winter.
Flora und Fauna
Die Flora von Affoltern und des gesamten Bezirks umfasst etwa 1100 Pflanzenarten; ohne Algen, Pilze, Flechten und Moose. In Affoltern sind LaubwĂ€lder, besonders der Waldmeister-Buchenwald, verbreitet. Auf Böden, die infolge höheren Tongehaltes oder ihrer Lage am Hangfuss bzw. an MuldenrĂ€ndern feuchter sind, wird die Buche zusehends durch Berg-Ahorn und Esche verdrĂ€ngt. BĂ€rlauchfluren bestimmen deren Unterwuchs. In allen kalkreichen LaubmischwĂ€ldern ist der TĂŒrkenbund verbreitet. In der Region gibt es vor allem Vögel und Schlangen. Zugenommen haben die BestĂ€nde von Hausrotschwanz, Wacholderdrossel, EichelhĂ€her und Graureiher, abgenommen haben hingegen Gartenrotschwanz und der Kuckuck. Der Rotmilan ist der grösste Greifvogel in der Region.
Geschichte
Ortsname
Der Ortsname findet sich wohl erstmals 1044 bezeugt (Kopie aus spĂ€terer Zeit; die Zuordnung zu Affoltern am Albis ist nicht völlig sicher), und zwar in der Herkunftsbezeichnung Cuno de Affaltra («Kuno von Affoltern»). 1150 ist das Dorf als Alfeltre, vor 1190 als Afiltre und ab 1213 als Affoltre bezeugt. Die heutige Namensgestalt geht auf den Dativ der Mehrzahl des althochdeutschen Gattungswortes apholtra/affaltra («Apfelbaum») zurĂŒck, der 1249 noch in voller Form belegt ist: Cunradus et Iohannes fratres de Affoltron.cite-ref-lsg-7-1[7]
Erste Ansiedlungen
Am MĂŒliberg, im Ăspli und im Dorf Affoltern wurden GrabhĂŒgel aus der Hallstattzeit gefunden. Von den an mehreren Stellen vermuteten Gutshöfen aus der Römerzeit ist hingegen bisher keine Spur nachgewiesen. ArchĂ€ologische Sondierschnitte von 2001 im Rahmen des Autobahnbaus ergaben eine spĂ€rliche, aber konstante Streuung an vorgeschichtlichen und römischen Scherben, Ziegelfragmenten und Silex-WerkstĂŒcken. Bronzezeitliche Fundstellen belegen SiedlungsplĂ€tze zur entsprechenden Zeit in der Gegend und römische Funde eine intensive landwirtschaftliche Nutzung des Areals.cite-ref-10[10]
Mittelalter
FrĂŒher gab es dem Jonenbach entlang nur vereinzelte Bauernhöfe und StĂ€lle. Um die erste Jahrtausendwende wurde am Standort der heutigen reformierten Kirche eine Wegkapelle erbaut. Sie war quadratisch und hatte ein Ausmass von vier auf vier Meter und eine Mauerdicke von 30 Zentimetern, war in Richtung Westen geöffnet und östlich leicht abgerundet. AnlĂ€sslich der Kirchenrenovation im Jahr 1975 stiess man auf ihren Grundriss.cite-ref-11[11]
Im Jahr 1213 bestĂ€tigte Kaiser Friedrich II. nicht nur die Grundrechte der Klostergemeinschaft, sondern auch im selben Dokument eine erste Affoltemer Kirche. Demnach mĂŒssen die Klosterherren zwischen 1160 und 1170 einen Neubau in die Wege geleitet haben: Man riss die Mauern der bestehenden Wegkapelle nieder und fing praktisch an derselben Stelle noch einmal von vorne an. Zur Kirche gehörte ein kleines Bauerngut, dessen Ertrag dem Geistlichen zufiel. Dies steht in einer weiteren Urkunde aus dem Jahr 1303, in welcher der Name des ersten Pfarrers, Niklaus von Malters, festgehalten ist.
Die aus habsburgischer Zeit von 1173 bis 1415 ĂŒberlieferten Gerichtsorte waren Rifferswil, Affoltern am Albis und Berikon.cite-ref-12[12]
Ab 1415 stand Affoltern unter der Herrschaft und Verwaltung ZĂŒrichs. In Affoltern am Albis wirkte ab 1517 der reformorientierte Leutpriester Jakob NĂ€f. Er war verantwortlich dafĂŒr, dass 1526 die Messe abgeschafft wurde. 1528 beteiligte er sich an den Berner GlaubensgesprĂ€chen. Eine erste Auseinandersetzung in Kappel konnte durch Vermittlung durch die neutralen Orte verhindert werden und endete mit dem Ersten Kappeler Landfrieden. Der Zweite Kappelerkrieg im Jahre 1531 endete jedoch mit einer Niederlage der reformierten Orte. Zusammen mit Ulrich Zwingli kam Pfarrer Jakob NĂ€f in der Schlacht um.
1533 zĂ€hlte das Dorf 316 Einwohner, hundert Jahre spĂ€ter waren es doppelt so viele.cite-ref-13[13] In einer Schrift des damaligen Pfarrers Marx Stolz steht: «[âŠ] beherbergte Affoltern im Jahr 1634 knapp fĂŒnfhundert Einwohner, Zwillikon deren 68 und die Weiler Loo, Fehrenbach und Loch zusammen 34. 5 TĂ€ufer und ihre Familien mitgerechnet, zĂ€hlt die Kirchgemeinde jetzt 620 lebendige Seelen in 120 Haushaltungen.» Dass die TĂ€ufer separat und am Schluss erwĂ€hnt werden, weist darauf hin, dass sie auch in Affoltern einen schweren Stand hatten. 1645 wurde wegen der steigenden Bevölkerungszahl die bestehende Kirche vergrössert und in eine barocke Kirche umgewandelt. So bekam Affoltern die erste moderne Saalkirche im Kanton ZĂŒrich.
Neuzeit
In den Jahren 1628/1629 und 1667/1668 wĂŒteten Pestepidemien. In Affoltern starben ĂŒber 200 Personen, ein Drittel der Bevölkerung, darunter Pfarrer Scheller mit sieben Kindern. Zu den Epidemien kamen die Hungersnöte, welche die Bevölkerung dezimierten. Zwischen 1648 und 1729 folgte eine Emigrationswelle, die bis 1750 viele Menschen nach Pennsylvania, Carolina und ins vom DreissigjĂ€hrigen Krieg entvölkerte Deutsche Reich fĂŒhrte. 1750 waren 10 Prozent der Bevölkerung weggezogen.
In der Landwirtschaft wurde die Dreifelderwirtschaft bis Ende des 18. Jahrhunderts beibehalten. 1786 gab es in Affoltern noch ein Dutzend Vollbauern. Baumwollspinnerei und -weberei im Verlagssystem bildeten ab 1700 eine wichtige nebenberufliche Einnahmequelle. FĂŒr ein Viertel der Einwohner war dies die einzige Erwerbsquelle. Um 1800 litten die Textilarbeiter unter dem politischen Chaos, das Napoleons FeldzĂŒge in Europa verursachten. Nach der Niederlage der AufstĂ€ndischen im Bockenkrieg von 1804 wurde unter anderem GerichtsprĂ€sident Jakob Schneebeli als deren AnfĂŒhrer hingerichtet. Als Zeichen der Rehabilitation steht seit 1876 das Freiheitsdenkmal am Bahnhofplatz. Nach Napoleons Sturz 1815 hatten stark steigende Preise fĂŒr Nahrungsmittel Hungersnöte und eine hohe Sterberate zur Folge.
1829 wurde die neue Landstrasse fertiggestellt. Der Bezirk Affoltern wurde 1837 gebildet und stimmt in territorialer Hinsicht mit seinem VorgĂ€nger, dem Oberamt Knonau, ĂŒberein. 1837 sicherte der Kantonsrat dem Gemeinderat Affoltern am Albis schriftlich die Verlegung des Bezirkshauptorts von Knonau ins Zentrum des Bezirks, also nach Affoltern am Albis, zu.cite-ref-14[14]
Mit dem Einzug der Maschinenindustrie entstanden Webereien und Spinnereien, die fĂŒr viele Affoltemer BĂŒrger ArbeitsplĂ€tze schufen. Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint seit 1847. Eine Baumwollspinnerei in Zwillikon und die Seidenstoffweberei NĂ€f gingen wie die meisten Betriebe der GrĂŒnderzeit ein, nur die 1912 entstandene Mosterei-Genossenschaft (heute Ova-Produkte AG) blĂŒhte weiter. Der Kneipp-Kurort Affoltern am Albis, 1890 etabliert von Pfarrer Johann Jakob Egli aus Bonstetten, besteht seit etwa 1940 nicht mehr. Mit dem 1899 erstellten und nun abgebrochenen alten Casinosaal verschwand ein Zeuge aus der Zeit um 1900, als Affoltern wĂ€hrend fast 20 Jahren als landesweit fĂŒhrender Kneipp-Kurort Geschichte machte und das Casino zur Erbauung der KurgĂ€ste diente. Nur der denkmalgeschĂŒtzte Kopfbau blieb erhalten und wird renoviert.
20. Jahrhundert bis heute
1874 wurde die erste Strassenbeleuchtung in Betrieb genommen. Sie bestand aus 17 Ăllaternen, die vom Laternier nur im Winterhalbjahr bei der AbenddĂ€mmerung angezĂŒndet und um halb zehn Uhr wieder ausgelöscht wurden. 1902, nachdem in Obfelden eine Gasfabrik entstanden war, lösten 50 Gaslaternen die alte Beleuchtung ab. 1916 setzte sich die Elektrifizierung durch.
Die katholische Kirche von 1892 wurde 1981 gesprengt und 1983 durch die heutige Pfarrkirche St. Josef ersetzt. In den Jahren 1880 bis 1900 erfolgte ein Entwicklungsschub. Viele Betriebe wie etwa die Seidenstoffweberei, eine Textilfabrik und eine Nahrungsmittelfabrik wurden gegrĂŒndet. Heute sind sie wieder verschwunden wie auch die Obstverwertungsgenossenschaft. Neben traditionsverbundenen Unternehmen haben sich neue Firmen und GeschĂ€fte niedergelassen. Affoltern ist Sitz verschiedener öffentlicher Einrichtungen und Dienste, die sich gegenseitig ergĂ€nzen und ein Netz sozialer Sicherheit bieten.
Durch den Ersten Weltkrieg wurde die Versorgungslage kritisch, da die Einfuhren stark eingeschrĂ€nkt wurden und die Rationierung von Lebensmittel erst 1917 funktionierte. Im Anzeiger erschienen Aufrufe zum Dörren und Konservieren von Obst und GemĂŒse, zum Sammeln von LindenblĂŒten und BuchnĂŒssen.
Nach dem Bau der kantonalen ZeughĂ€user 1938 wurde Affoltern Mobilmachungsplatz. 1986 deckten die neuen Zeughausbauten den erhöhten Platzbedarf fĂŒr das MilitĂ€r ab. 1995 gab der Bund mit der Armeereform die Bauten in Affoltern fĂŒr eine neue Nutzung frei. Das Schweizerische Landesmuseum brachte in den alten ZeughĂ€usern KulturgĂŒter unter. Nach baulichen Anpassungen entsteht in den neueren Bauten das Sammlungszentrum mit Ateliers und Labors fĂŒr die Konservierung.
Die HĂ€lfte des Bodens ist landwirtschaftlich genutzt. 1990 zĂ€hlten nur noch knapp 3 Prozent der ArbeitsplĂ€tze zum 1. Sektor; 1940 waren dies noch 13 Prozent. Industrien wie graphisches Gewerbe, Feinmechanik, Chemie, Computersysteme, Bauzubehör bieten vor allem im Industriegebiet sĂŒdwestlich von Affoltern ArbeitsplĂ€tze. 1990 waren von ĂŒber 4000 ErwerbstĂ€tigen in Affoltern am Albis 49 Prozent Zupendler und 57 Prozent Wegpendler.
1990 feierte Affoltern mit einem dreitÀgigen Fest das 800-jÀhrige Bestehen. Ein Festspiel und ein grosser Festumzug liessen die Geschichte vergangener Jahrhunderte nochmals aufleben. Die Gemeinde widmete Jakob Dubs einen Brunnen, welcher von Dieter Brönnimann entworfen wurde.
1995 wurde nach jahrelangem Widerstand und auf redimensionierter Basis das Migros-Center mit LĂ€den und Wohnblöcken eröffnet, und 1996 wurde nach fast 25-jĂ€hrigem Hin und Her die GeschĂŒtzte Operationsstelle (GOPS) eröffnet. Sie hatte rund 10 Millionen Franken gekostet und wurde primĂ€r zum Schutz vor kriegerischen Ereignissen gebaut. 2005 wurde die GOPS zu einem Lagerraum fĂŒr Patientendokumente, Röntgenbilder, medizinische Produkte und fĂŒr Möbel umfunktioniert.
Zwischen 1998 und 2000 wurden im Gebiet Lindenmoos die Ăberbauung Coopark, Jumbo und Manor mit Bau- und FachmĂ€rkten gebaut. In den Jahren 2003 bis 2004 plante die Gemeinde Affoltern am Albis einen Neubau des Gemeindehauses mit Saal, da das alte Gemeindehaus zu klein wurde und manche Abteilungen in gemieteten Wohnungen untergebracht waren. 2005 wurde auf Grund hĂ€ufiger Ăberschwemmungen direkt oberhalb des Dorfes das HochwasserrĂŒckhaltebecken Jonenbach gebaut. Zwei Jahre spĂ€ter wurde es in Betrieb genommen. Am 25. November 2007 stimmte die Bevölkerung der Einrichtung einer Begegnungszone an der Oberen Bahnhofsstrasse zu.
Wappen
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1736 | 1'060 |
| 1850 | 1'855 |
| 1900 | 3'084 |
| 1950 | 3'053 |
| 2000 | 9'897 |
| 2005 | 10'133 |
| 2010 | 11'063 |
| 2015 | 11'695 |
| 2020 | 12'246 |
| 2022 | 12'524 |
In Affoltern leben 12'588 Personen (Stand 2022). 29,5 % der in Affoltern gemeldeten Einwohner besitzen keinen Schweizer Pass.cite-ref-17[17] 2010 waren 15,3 % der Einwohner jĂŒnger als 15 Jahre, und 6,4 % der Einwohner waren zwischen 15 und 19 Jahren. Zwischen 20 und 64 Jahren sind 63,2 % der Einwohner. Ălter als 64 Jahre waren 15,2 % der Einwohner.cite-ref-18[18]
In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Innerhalb von 30 Jahren wuchs die Bevölkerung von 3'053 Einwohnern auf 7'363 Einwohner.
Sprachen
Die Amts- und Verkehrssprache Deutsch, welche im alltĂ€glichen Umgang ĂŒberwiegend als ZĂŒrichdeutsch gesprochen wird, benutzen gemĂ€ss der VolkszĂ€hlung 2000 77,7 Prozent der Einwohner als Hauptsprache.
Religionen, Konfessionen
Affoltern ist seit der Reformation traditionell protestantisch, inzwischen ist der Anteil der römisch-katholischen mit 23,70 % höher als der der evangelisch-reformierten Religionsgruppe mit 22,36 %. 53,94 % haben eine andere oder keine Religionszugehörigkeit (Stand: 2023).cite-ref-19[19]
Daneben gibt es in Affoltern eine Vielzahl von freikirchlichen Gemeinden und kleineren Glaubensgemeinschaften. So existieren Versammlungsorte der folgenden Gemeinschaften: Chrischona-Gemeinde, Evangelisch-methodistische Kirche, Neuapostolische Kirche, Evangelische TĂ€ufergemeinde, Freie Evangelische Gemeinde, Zeugen Jehovas, Freie Missionsgemeinde, Heilsarmee, Pfingstgemeinde Affoltern am Albis und verschiedene freie Gemeinden.
Ein starkes Wachstum in Affoltern verzeichnet die islamische Gemeinschaft: Die Anzahl Muslime stieg auf 7,6 % an. Daher gibt es im Industriegebiet von Affoltern eine kleine Hinterhofmoschee. Immer mehr Personen in Affoltern bezeichnen sich als konfessionslos; der Anteil der Konfessionslosen (10 %) und derjenigen ohne Angabe einer Konfession (3,9 %) betrug im Jahr 2000 zusammen 13,9 %.
Soziales
Politik
| Partei | 2019 [ 21 ] | 2023 [ 22 ] | Diff. |
|---|---|---|---|
| SVP | 30,31 | 32,19 | +1,89 |
| SP | 14,65 | 15,73 | +1,08 |
| FDP | 13,39 | 12,46 | â1,92 |
| glp | 12,67 | 11,47 | â0,20 |
| Mitte | â | 8,44 | + 1,90 1 |
| GrĂŒne | 12,59 | 8,09 | â4,50 |
| EVP | 6,62 | 6,02 | â0,60 |
| CVP | 4,54 | â | â |
| BDP | 2,00 | â | â |
| AuF ZH 2 | â | 1,42 | |
| EDU | 1,34 | 1,17 | â0,17 |
| andere (8/11) | 1,92 | 2,99 | +1,07 % |
| 1 Vergleich zur Addition von CVP und BDP 2 Aufrecht ZĂŒrich | 1 Vergleich zur Addition von CVP und BDP 2 Aufrecht ZĂŒrich | 1 Vergleich zur Addition von CVP und BDP 2 Aufrecht ZĂŒrich | 1 Vergleich zur Addition von CVP und BDP 2 Aufrecht ZĂŒrich |
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung, ĂŒbt die Legislativgewalt aus. AusfĂŒhrende Behörde (Exekutive) ist der siebenköpfige Stadtrat:cite-ref-23[23]
⹠Eveline Fenner (EVP), GemeindeprÀsidentin
âą Felix FĂŒrer (SP)
âą Markus Gasser (EVP)
âą Claudia Ledermann (glp)
âą Meier Markus (FDP)
⹠Claudia Spörri (SVP)
âą Eliane Studer Kilchenmann (parteilos)
Wirtschaft
Rund 4800 Arbeitnehmer werden in 127 industriellen und gewerblichen Betrieben sowie in 445 Dienstleistungsbetrieben beschĂ€ftigt. Mit ĂŒber 480 Personen ist das Bezirksspital der grösste Arbeitgeber.
Gewerbe
Seit 1974 wird der SparschÀler «Rex» von der Zena AG in Affoltern hergestellt. Die Schweizerische Post hat den SparschÀler als Motiv der 15-Rappen-Marke in ihre Serie zum Thema «Designklassiker der Schweiz» von 2004 aufgenommen.
Die erste Textilfabrik im Bezirk Affoltern wurde 1827 in Betrieb genommen. Es war eine Spinnerei. 1846 nahm die Seidenweberei NĂ€f den Betrieb auf. 1912 wurde die Obstverwertungsgesellschaft OVA gegrĂŒndet. Die Bauern brachten im Herbst grosse Mengen an Obst, aus denen FruchtsĂ€fte aller Art hergestellt wurden. Im Jahre 2000 musste aus finanziellen GrĂŒnden das Areal geschlossen werden. Dadurch gingen rund 60 ArbeitsplĂ€tze verloren. GebĂ€ude und Areal der OVA werden jetzt fĂŒr verschiedene Zwecke genutzt. Heute gibt es einen Skatepark auf dem OVA-Areal.
FernwÀrmenetz
Seit 1993 verfĂŒgt die Gemeinde ĂŒber ein FernwĂ€rmenetz, das von einer Heizgenossenschaft Affoltern am Albis HGA gespeist wird. Die Holzschnitzel stammen aus dem gemeindeeigenen Wald. Die Schnitzelheizung lieferte im Jahr 2003/04 15 Mio. kWh. Mit FernwĂ€rme werden ĂŒber 100 Liegenschaften und zahlreiche öffentliche GebĂ€ude versorgt.
Bankwesen
Ab dem 13. Jahrhundert wurden erste Darlehen gewĂ€hrt, u. a. von kirchlichen Institutionen und von reichen Kauf- und Handelsleuten, so beispielsweise vom Kirchengut Rifferswil im Jahre 1551. Am 1. Juli eröffnete die GemeinnĂŒtzige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) die Bezirks-Ersparniskasse. Die Mindesteinlage war 1 Gulden und 10 Schilling. Das waren im Jahre 1850 3,18 Franken. Der damals durchschnittliche Stundenlohn eines Spinners betrug 8 Rappen, und fĂŒr ein Pfund Brot arbeitete er zwei Stunden.
Mit dem neuen Bankengesetz wurde im Jahre 1869 die ZĂŒrcher Kantonalbank gegrĂŒndet. Sie eröffnete 1871 in Affoltern ihre zweite Filiale.
⹠Am 13. Mai 1963 wurde als zweite Bank die Clientis Sparcassa 1816 in Affoltern am Albis eröffnet.
âą Am 1. Oktober 1971 fasste die UBS in Affoltern Fuss.
âą Am 1. Oktober 1988 kam noch die Schweizerische Volksbank hinzu.
âą Am 5. April 2004 liess sich die Raiffeisenbank nieder.
Verkehr
Ăffentlicher Verkehr
Die Bahnstrecke ZĂŒrichâZug, auch Aemtlerlinie, wurde am 1. Juni 1864 von der ZĂŒrich-Zug-Luzern-Bahn eröffnet. So wurde das Bauerndorf erstmals mit ZĂŒrich und Zug verbunden. 1880 wurde der Gotthardtunnel durchschlagen, und die Aemtlerstrecke stieg zur Strecke ersten Ranges auf. Jeder Gemeinde wurde ein Kredit von 339'500 Franken fĂŒr den Bau der Eisenbahnstrecke gewĂ€hrt. 15 Jahre lang lag Affoltern an der Verbindung MĂŒnchenâZĂŒrichâMailand, bis 1897 die Neubaustrecke von Thalwil ĂŒber das Sihltal die Aemtlerlinie wieder zu regionaler Bedeutung herabsinken liess. Am 15. Oktober 1932 wurden die Dampfloks abgestellt, da sie auf der Strecke nicht mehr erforderlich waren. Die Strecke wurde mit 15 kV 16,7 Hz elektrifiziert.
1873 wurde eine schmalspurige Eisenbahnstrecke von Muri ĂŒber Affoltern nach UnterĂ€geri geplant. Diese Strecke wurde auf Grund der hohen Kosten (rund 35'000 Franken pro Kilometer) nicht gebaut.
Der Bahnhof Affoltern am Albis wird von der Linie S 5 Zug â Affoltern a. A. â ZĂŒrich HB â Uster â PfĂ€ffikon SZ und S 14 Affoltern a. A. â Altstetten â ZĂŒrich HB â Oerlikon â Wallisellen â Hinwil der S-Bahn ZĂŒrich bedient, die einen «gerundeten» Viertelstundentakt ermöglichen. Zudem verkehrt wĂ€hrend der NĂ€chte am Wochenende die SN5 Knonau â ZĂŒrich HB â Uster â PfĂ€ffikon SZ .
Ab Affoltern a. A., Bahnhof verkehren mehrere Postautolinien:
âą 200 Affoltern a. A. â Hedingen â Bonstetten â Wettswil â ZĂŒrich Enge
âą 212 Affoltern a. A. â Obfelden â Ottenbach
âą 214 Affoltern a. A. â Zwillikon â Ottenbach
âą 215 Affoltern a. A. â Bickwil â Ottenbach â Jonen â Oberlunkhofen â Arni AG â Aesch ZH â Birmensdorf ZH â ZĂŒrich Wiedikon
âą 217 Affoltern a. A. â Obfelden â Merenschwand â Muri AG (betrieben von A-Welle)
âą 223 Affoltern a. A. â Mettmenstetten â Rifferswil â Hausen am Albis
âą 225 Affoltern a. A. â Aeugst am Albis
Individualverkehr
1829 erhielt der Bezirk Affoltern die erste durchgehende Strassenverbindung von ZĂŒrich ĂŒber Affoltern am Albis nach Zug. Durch Affoltern am Albis verkehrt die Hauptstrasse 382 â namens ZĂŒrichstrasse â von ZĂŒrich nach Cham. Das 1996 in Bau genommene Verkehrsdreieck ZĂŒrich West entlastete Affoltern am Albis vom Durchgangsverkehr von Zug/Gotthard/Luzern nach ZĂŒrich. Der rollende Verkehr von Mettmenstetten hat eine eigene Anfahrt zur Einfahrt Affoltern, und die Bewohner von Hedingen und Bonstetten nutzen die Auffahrt Wettswil. Der Anschluss Affoltern am Albis, der im sĂŒdwestlichen Teil des Ortes liegt, verbindet die Nationalstrasse mit dem lokalen Strassennetz. Mit dem Autobahnanschluss wird ZĂŒrich durch den Uetlibergtunnel in ungefĂ€hr 15 Minuten Fahrzeit erreicht. Am 13. November 2009 wurde der Autobahnanschluss Affoltern und die AutobahnraststĂ€tte an der Autobahn A4 eröffnet.
Infrastruktur
Sicherheit
Im Jahr 1902 wurde ein Krankenasyl fĂŒr 30 Patienten eröffnet. Es wurde von vier Krankenschwestern und einem Arzt betreut. 1930 wurde mit Hilfe von Spenden ein Neubau fĂŒr 70 Patienten erweitert. Im Jahre 1958 wurde ein Zweckverband gegrĂŒndet. Alle 14 Gemeinden verpflichteten sich, mit SteuerertrĂ€gen die anfallenden Defizite zu ĂŒbernehmen. 14 Jahre spĂ€ter wurde ein Heim fĂŒr chronisch Kranke eröffnet. In den 1980er Jahren wollte die kantonale Gesundheitsdirektion die Schliessung der GebĂ€rabteilung. Dies scheiterte an dem Widerstand der Bevölkerung. Sechs Jahre spĂ€ter entstand das Alterspflegeheim Sonnenberg, und der Regierungsrat bewilligte weitere AusbauplĂ€ne. Im Jahre 1992 wurde die kunst- und ausdrucksorientierte Psychotherapie eröffnet. Zwölf Jahre spĂ€ter wurde ein PsychiatriestĂŒtzpunkt eröffnet, der auch Einrichtungen fĂŒr Kind und Eltern hatte. Ein Bettenpavillon fĂŒr Zusatzversicherte wurde im Jahr 2006 eröffnet.cite-ref-24[24]
In den Jahren 1996 bis 2003 sorgte ein von der Gemeinde aus Freiwilligen organisierter Gemeindeordnungsdienst mit nĂ€chtlichen Patrouillen fĂŒr eine Beruhigung. Seit Ende 2003 ist die Gemeindepolizei im Einsatz, welche fĂŒr die Gemeindegebiete Affoltern, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden zustĂ€ndig ist. Im BezirksgebĂ€ude in Affoltern sind der Kantonspolizeiposten, die Bezirksverwaltung und das BezirksgefĂ€ngnis untergebracht. Die StĂŒtzpunktfeuerwehr besteht aus ungefĂ€hr 80 Personen, welche in zwei LöschzĂŒge unterteilt sind. Die StĂŒtzpunktkompanie muss bei allen grossen ErnstfĂ€llen im Bezirk Affoltern ausrĂŒcken.cite-ref-25[25]
Medien
Die Regionalzeitung Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern ist parteiunabhĂ€ngig. Die Zeitung legt regionale und lokale Schwerpunkte. Die Auflage ist mindestens doppelt so hoch wie bei einer Abonnementslösung, da die Kosten zu 100 Prozent von den Gemeinden gedeckt werden. Seit dem Jahr 1847 wird die Zeitung von der Weiss Medien AG in Affoltern publiziert. Der am Dienstag und Freitag erscheinende Anzeiger wird von ĂŒber 28'000 Personen gelesen. Die Produktion des Blattes erfolgt in Affoltern, es wird in Aarau gedruckt. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG ein Tochterunternehmen der AZ Medien.
Bildung
1638 wurde in einer Bauernstube erstmals Schule gehalten. Um 1670 entstand neben dem Pfrundhaus ein SchulgebĂ€ude, das 1817 durch einen Neubau ersetzt wurde. Von 1826 an gingen die Ă€lteren Kinder in die Amtschule nach Mettmenstetten. 1855 wurde eine weitere Sekundarschule in Hedingen gegrĂŒndet. Nachdem 1879 im Chilefeld ein neues Primarschulhaus entstanden war, wurde dort 1899 das erste Sekundarschulhaus gebaut und am 22. April 1900 eröffnet. Heute ist dort die Primarschule Stigeli untergebracht.
Die Schulgemeinde Zwillikon wurde 1926 mit jener von Affoltern am Albis vereinigt, und die Zwilliker und Aeugster SchĂŒler gingen seither in die Sekundarschule nach Affoltern. Seit 1971 steht das Oberstufenschulhaus fĂŒr Affoltern und Aeugst am Albis in Ennetgraben. Im Primarschulbereich wurde 1966 das Schulhaus Butzen mit einer Zivilschutzanlage neu gebaut, 1975 folgte der Neubau des Schulhauses in Zwillikon, und auf das Schuljahr 1991/1992 wurde das Schulhaus Semper eröffnet.cite-ref-26[26] Die nĂ€chste Kantonsschule befindet sich in Urdorf.
Sport
In Affoltern gibt es eine Vielzahl von Vereinen und Clubs. Zu den grössten gehört der FC Affoltern am Albis. Der Fussballclub wurde 1935 gegrĂŒndet und spielte 2011/2012 in der 2. Liga. Es gibt zahlreiche öffentliche und private Sport- und Freizeitanlagen. Auf der Freizeitanlage Moos und dem Vita Parcours kann selbst Sport ausgeĂŒbt werden. Es gibt eine Tennishalle und mehrere TennisplĂ€tze, weiter eine Minigolf- und eine Golfanlage. Bei der Sekundarschule und den PrimarschulhĂ€usern gibt es SportplĂ€tze. WĂ€hrend der Sommermonate ist das Freibad Stigeli geöffnet, es bietet ein Schwimm- und Springbecken und zwei Kinderbecken.cite-ref-27[27]
JÀhrlich findet der sogenannte Chlauslauf statt, an dem Menschen verschiedenen Alters teilnehmen. Er findet wÀhrend des Chlausmarktes statt. Im Jahre 2003 fand in Affoltern die Duathlon-Weltmeisterschaft statt. Die Tour de Suisse 1987 und 1993 starteten in Affoltern.
Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten
Siehe auch
:
Liste der KulturgĂŒter in Affoltern am Albis
GebÀude
Die HauptsehenswĂŒrdigkeit ist die barocke reformierte Kirche. Ihr VorgĂ€ngerbau wurde 1213 erstmals in einem Dokument erwĂ€hnt. Bei der Kirchenrenovation 1975 wurden die ersten Grundrisse entdeckt. Die heutige Kirche liegt nahe dem Zentrum Oberdorf. Sie wurde mehrmals erweitert und umgebaut.
Das Gerichts- und das alte Gemeindehaus sind von Bedeutung. Das Bezirksgerichtshaus wurde 1839 von der Familie Dubs gebaut. Bis 1876 werden als Besitzer des Bezirksgerichtshauses Mitglieder der Familie erwÀhnt. 1876 kam das GebÀude in den Besitz der Gemeinde Affoltern am Albis und liegt am Kronenplatz, neben dem Jakob-Dubs-Brunnen. Auf der nördlichen Mauer des GerichtsgebÀudes befindet sich das Wandbild Justitia von Paul Fischer.
Im alten Gemeindehaus wurde 83 Jahre Schule gehalten. In der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts wurden in der Gemeinde Planungen durchgefĂŒhrt und in ihrem Rahmen die schĂŒtzenswerten Bauten, Dorfbilder und KunstdenkmĂ€ler inventarisiert. Besondere moderne Bauten sind das Alterswohnheim, das 1970 erbaut wurde, und die Friedhofskapelle, die 1981 eröffnet wurde.
In Affoltern am Albis gibt es ein einziges Museum, und dieses liegt nicht im Ort selber, sondern in Zwillikon. Das Dorfmuseum von Affoltern am Albis und Zwillikon befindet sich in einer ehemaligen MilitÀrunterkunft und zeigt vor allem die Geschichte der beiden Orte auf. Die Àlteste Darstellung in dem Museum ist eine Urkunde aus dem Jahre 1190.
In Affoltern am Albis gab es bis 1987 ein kleines Kino. Zwei Jahre nach der Schliessung des Kinos Löwen wurde das «Kinofoyer Lux» in der Aula Ennetgraben gegrĂŒndet. Am 26. September 1989 wurde der erste Film gezeigt. Heute veranstaltet das «Kinofoyer Lux» rund 20 VorfĂŒhrungen pro Jahr.
Lilienberg und Lilienhof
Der Theologe und Arzt Johann Jakob Egli baute das Kurhaus und Kneippanstalt zur «Arche» (heute Restaurant-Hotel Arche) auf und leitete es ab 1890. Da das Haus bald zu klein war, wurden die beiden schlossartigen KurhĂ€user Lilienberg und Lilienhof eröffnet. Nach Eglis Tod 1905 blieben die Patienten aus; der Lilienberg wurde 1914 geschlossen und von der Stadt ZĂŒrich gekauft. Er war bis 1986 ein stĂ€dtisches Altersheim und seither ein Durchgangszentrum fĂŒr Asylsuchende. Der Lilienhof Ă€nderte mehrmals die Zweckbestimmung und ist heute ein Rehabilitationszentrum fĂŒr Kinder und Jugendliche.
Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums
In Affoltern befindet sich das Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums, dessen Sammlung als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft ist.cite-ref-28[28] Die Sammlung, in der ĂŒber 800'000 Objekte inventarisiert, restauriert und aufbewahrt werden, ist im ehemaligen Zeughaus untergebracht, das 2007 von StĂŒcheli Architekten umgebaut wurde. Die drei Zeilen des ehemaligen MilitĂ€rkomplexes wurden dabei mittels einer Corten-Fassade zu einer Einheit zusammengefasst, die Assoziationen an strichcodeartige Formen weckt und so die Identifizierung und Lagerung der Objekte betont. Neben dem eigentlichen Objektzentrum gibt es Ateliers und Labors der Konservatoren und ein Dienstleistungszentrum mit RĂ€umen fĂŒr Registrierung, Leihverkehr und die fotografische Dokumentation.cite-ref-29[29]
DenkmÀler
In der NĂ€he des Bahnhofs Affoltern stehen zwei von nur wenigen DenkmĂ€lern im engeren Sinne der ZĂŒrcher Landschaft:
âą Das Freiheitsdenkmal wurde 1876 auf Initiative des Ămtlervereins errichtet und ist den fĂŒr ihre Teilnahme am Bockenkrieg 1804 hingerichteten FreiheitskĂ€mpfern Hans Jakob Willi, Jakob Schneebeli, Heinrich HĂ€berling und Jakob Kleiner gewidmet.
âą Das Jakob-Dubs-Denkmal fĂŒr den aus Affoltern gebĂŒrtigen Bundesrat stand seit 1880 auf dem Uetliberg und wurde 2002 an seinen heutigen Standort ĂŒberfĂŒhrt. Es ist ein Werk von Ludwig Keiser und Louis Wethli.
Persönlichkeiten
âą Jakob Dubs (1822â1879), Politiker (FDP)
âą Josef Leinauer (1831â1891), deutscher OpernsĂ€nger
âą Ernst Nievergelt (1912â1999), Radrennfahrer
âą Albert HĂ€berling (1919â2012), Komponist und Dirigent
⹠René Strehler (* 1934), Radrennfahrer
âą Erich Gysling (* 1936), Journalist und Publizist, lebt in Affoltern
âą Esther Fischer-Homberger (1940â2019), Psychiaterin und Medizinhistorikerin
âą Irene Enderli (* 1943), Politikerin (SVP)
âą Giuseppe Reichmuth (* 1944), Maler und KĂŒnstler
âą Toni Bortoluzzi (* 1947), Politiker (SVP)
⹠Urs Lötscher (* 1956), Gleitschirmpilot
⹠Hans-Ulrich Bigler (* 1958), VerbandsfunktionÀr und Politiker
âą Kurt Beutler (* 1960), Theologe
âą Andreas Jordi (* 1961), Maler
âą Ruedi RĂŒfenacht (* 1964), Politiker (EVP)
âą Sabine Harbeke (* 1965), BĂŒhnenautorin und Theaterregisseurin
âą Roger Fayet (* 1966), Kunsthistoriker, Museumsleiter und Direktor des Schweizerischen Instituts fĂŒr Kunstwissenschaft
âą Yves Netzhammer (* 1970), ComputerkĂŒnstler
âą Monika Bolliger (* 1983), Journalistin, Arabistin und Autorin
âą Nadine Masshardt (* 1984), Politikerin (SP)
âą Marco Maurer (* 1988), Eishockeyspieler
⹠Cédric Weidmann (* 1991), Schriftsteller, Philologe und Literaturveranstalter
âą Silvan Sidler (* 1998), Fussballspieler
Literatur
âą Hans Brandenberger: Das Knonaueramt. VolkstĂŒmliche Darstellung seiner geschichtlichen Entwicklung. 1924.
âą Heidi Bruno-Haller: 130 Jahre GemeinnĂŒtzige Gesellschaft des Bezirks Affoltern. 1975.
âą Silvio Diethelm: Affoltern am Albis. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
âą Hermann Fietz: Die KunstdenkmĂ€ler des Kantons ZĂŒrich. Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. Affoltern a. A. (= Die KunstdenkmĂ€ler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft fĂŒr Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1938, DNB 365803030, S. 22â24 (Digitalisat).
âą GemeinnĂŒtzige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA): Knonaueramt, gestern, heute, morgen. 1987, ISBN 3-906258-01-7.
âą Emil RĂŒd: Heimatkundliches aus 14 Gemeinden des Knonaueramtes. 1942.
⹠Hans Peter Treichler: Affoltern am Albis. Aus der Geschichte eines lÀndlichen Hauptortes. 1993, ISBN 3-9520387-0-9.
Weblinks
Commons
: Affoltern am Albis
â Sammlung von Bildern
âą Offizielle Website der Stadt Affoltern am Albis
âą Statistische Daten der Stadt Affoltern am Albis
âą Linkkatalog zum Thema Affoltern am Albis bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Einzelnachweise
cite-note-11. Geographische Kennzahlen â Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
cite-note-22. Geographische Kennzahlen â Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
cite-note-33. Bilanz der stĂ€ndigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991â2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
cite-note-44. StÀndige und nichtstÀndige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei spÀteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
cite-note-arbeitslos-55. GemeindeportrĂ€ts. Affoltern a. A. Arbeitslosigkeit. Statistisches Amt des Kantons ZĂŒrich, 2022.
cite-note-66. â Sprachatlas der deutschen Schweiz, Originalaufnahmen (online einsehbar via sprachatlas.ch).
cite-note-lsg-77. â Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der UniversitĂ€t NeuchĂątel unter der Leitung von Andres Kristol. Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5, und Ăditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S. 76. Angegebene Lautschrift: [], [].
cite-note-88. â Thomas Stöckli: Affoltern wird «Stadt am Albis». In: Anzeiger Bezirk Affoltern. 3. Mai 2018, abgerufen am 28. Juli 2018.
cite-note-99. â GemeindeportrĂ€ts. Affoltern am Albis. FlĂ€chen. Statistisches Amt des Kantons ZĂŒrich, 2018.
cite-note-1010. â Erwin Rigert: Zwillikon, HeurĂŒti-Isenberg: PrĂ€historische und römische Einzelfunde. Hrsg.: Baudirektion des Kantons ZĂŒrich, KantonsarchĂ€ologie. Nr. 17. Fotorotar, ZĂŒrich/Egg ZH 2004, ISBN 3-905681-08-0, S. 11.
cite-note-1111. â Reformierte Kirche Affoltern: Die AnfĂ€nge. Archiviert vom Original am 23. MĂ€rz 2014; abgerufen am 12. Oktober 2009.
cite-note-1212. â Daniel Gut: Lunnern, Londons Zwilling im Reusstal. Eine sprach- und kulturgeschichtliche Verortung von Siedlungsnamen. Books on Demand, 3. Auflage, 2010, ISBN 978-3-8370-8758-1.
cite-note-1313. â Reformierte Kirche Affoltern: Die Barocke Saalkirche. Archiviert vom Original am 23. MĂ€rz 2014; abgerufen am 13. Oktober 2009.
cite-note-1414. â 100 Jahre Sekundarschule. 2000, S. 86.
cite-note-wappen-155. Wappen. In: Gemeinde Affoltern am Albis. Abgerufen am 2. Mai 2016.
cite-note-166. Quellen: 1736: HLS, 1850â1960: Eidgenössische VolkszĂ€hlungen (XLS; 927 kB), danach: GemeindeportrĂ€ts. Affoltern am Albis. Bevölkerung (Personen). Statistisches Amt des Kantons ZĂŒrich, 1962â2022.
cite-note-1717. â GemeindeportrĂ€ts. Affoltern a. A. AuslĂ€nderanteil. Statistisches Amt des Kantons ZĂŒrich, 2022.
cite-note-1818. â GemeindeportrĂ€ts. Affoltern am Albis. Altersstruktur. Statistisches Amt des Kantons ZĂŒrich, 2022.
cite-note-1919. â GemeindeportrĂ€ts. Affoltern a. A. Konfession. Statistisches Amt des Kantons ZĂŒrich, 2023.
cite-note-2020. â GemeindeportrĂ€ts. Affoltern a. A. Bevölkerung: Frauenanteil. Statistisches Amt des Kantons ZĂŒrich, 2022.
cite-note-217. Nationalratswahl 2019. Kanton ZĂŒrich, abgerufen am 1. August 2020.
cite-note-228. Nationalratswahl 2023. Kanton ZĂŒrich. 25. Oktober 2023.
cite-note-2323. â Stadtrat. Website der Stadt Affoltern a. A.
cite-note-2424. â Geschichte des Bezirksspitals Affoltern. Archiviert vom Original am 10. September 2012; abgerufen am 23. August 2019.
cite-note-2525. â Website der Feuerwehr Affoltern am Albis.
cite-note-2626. â Peter Kubli: Ansprache zur Feier 175 Jahre Volksschule (Memento vom 27. Mai 2014 im Internet Archive). 1. Juni 2007 (PDF; 12 kB).
cite-note-2727. â Website des Schwimmbads Stigeli, Affoltern am Albis.
cite-note-2828. â KGS-Inventarliste (Memento vom 18. Juni 2021 im Internet Archive) in admin.ch (PDF; 165 kB).
cite-note-2929. â Ăber uns. Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums, archiviert vom Original am 2. Mai 2016; abgerufen am 23. August 2019.